Wer hätte gedacht, dass man mit einem Buch über die Bücher und die Liebe zu ihnen, einen Besteller schreiben kann. Nicht einmal der Literat selbst hatte damit gerechnet und so wie es ihm gehen mag, so stellen nun viele überrascht fest, dass das Niveau nach Roche und Co. doch etwas höher ist, als erwartet. Mit seinem neuen Werk ‘Das Labyrinth der Träumenden Bücher‘ hat Walter Moers neue Wege beschritten und ein imposantes Buch geschrieben.
Es handelt von der einst niedergebrannten Stadt Buchhaim, aus der Saga ‘Schattenkönig’, seinem Vorgänger. Walter Moers lässt Buchhaim wieder auferstehen. Es stellt ihn imposanter denn je dar. Bücher zieren die Dächer anstatt Ziegel. Zudem werden Buchkolossen aus Stein als Säulen verwendet.
Hildegunst von Mythenmetz heißt der Held der Saga, der sich in die Stadt begibt, um dem Geheimnis nachzugehen, das seit einiger Zeit umhergeht. Der totgeglaubte Schattenkönig soll am Leben sein. Das ist an sich schon kaum zu glauben, da Buchhaim vor rund 200 Jahren zerstört worden ist und ein Wiederaufbau verwundert. Unglaublich scheint jedoch das Geheimnis – der Schattenkönig soll noch leben. Wenn dies stimmt, dann muss er mittlerweile 254 Jahre alt sein.
Die Hauptfigur im Roman, der Dichter Hildegunst von Mythenmetz selbst ist etwas in die Jahre gekommen. Er hat an Gewicht zugelegt und sein Erfolg scheint ihm nicht immer gut bekommen zu sein. Der Weg nach Buchhaim und die Aufdeckung des Geheimnisses lassen ihn wieder aufleben.
Mehr weiß man über das neue Buch von Walter Moers nicht, denn der Schriftsteller möchte, dass sein Werk eine Entdeckungsreise für den Leser wird.
Wer sich noch nicht zum Lesen verleitet fühlt, dem sei versichert, eine Reise in eine andere Welt könnte es werden. Es gibt lebendige Zeitungen, die auf der Straße hin und her rennen sowie Menschen, die sich in Bäume verwandeln. Dieses Buch ist für alle Sinne gedacht und der Erfolg ist verdient. In Unkosten muss sich der Leser trotzdem nicht stürzen und der Hilfe beim Finanzierungsplan bedarf es auch nicht.
Quelle: smitty werben jagger man jensen/Flickr.com