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		<title>Klassiker: Jane Eyre von Charlotte Brontë</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 12:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guenther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassische Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Bronte]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jane Eyre]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Pseudonym Currer Bell ver&#246;ffentlichte Charlotte Bront&#235;, geboren in Thornton, 1847 ihren Roman &#8220;Jane Eyre&#8221; und schuf damit eine Geschichte, die weiten Welterfolg errang, der noch bis heute anh&#228;lt. Mittlerweile ist er als Klassiker der englischen Frauen-Literatur bekannt. Setiher wurde er bereits millionenfach gedruckt, in s&#228;mtliche Sprachen &#252;bersetzt und erst vor Kurzem neu verfilmt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_4008" class="wp-caption alignleft" style="width: 182px"><img class="size-medium wp-image-4008" title="Charlotte Bronté © Blue Moon - Fotolia.com" src="http://www.daphne-verlag.de/wp-content/uploads/2012/02/wpid-1a3b678786eadde6bbba5f0b6d37354a.jpeg" alt="Charlotte Bronté © Blue Moon - Fotolia.com" width="172" height="160" /><p class="wp-caption-text">Charlotte Bronté © Blue Moon - Fotolia.com</p></div></dfn></p>
<p>Unter dem Pseudonym Currer Bell ver&ouml;ffentlichte Charlotte Bront&euml;, geboren in Thornton, 1847 ihren Roman &#8220;Jane Eyre&#8221; und schuf damit eine Geschichte, die weiten Welterfolg errang, der noch bis heute anh&auml;lt. Mittlerweile ist er als Klassiker der englischen Frauen-Literatur bekannt. Setiher wurde er bereits millionenfach gedruckt, in s&auml;mtliche Sprachen &uuml;bersetzt und erst vor Kurzem neu verfilmt. Sogar f&uuml;r Queen Victoria war &#8220;<a href="http://www.dieterwunderlich.de/Bronte_Jane_Eyre.htm" target="_blank">Jane Eyre</a>&#8221; ein besonderes St&uuml;ck Literatur und sie teilt diese Liebe mit zahlreichen Lesergenerationen.</p>
<p>S&auml;mtliche Gem&uuml;ter ergriff bereits die Geschichte um die junge Waise, welche damit beginnt, dass Jane Eyre das Haus ihrer h&auml;mischen Tante verl&auml;sst, in dem sie neben den anderen verw&ouml;hnten Kindern vernachl&auml;ssigt und sogar schikaniert wurde. Nachdem sie einige Zeit auf einer Armen- und Waisenschule verbracht hatte, wird sie im Alter von achtzehn Jahren in Thornfield von einem sehr schroffen Gutsherrn als Erzieherin seines M&uuml;ndels angestellt.</p>
<p>Damit setzt sich ein Ringen um Liebe und Anerkennung fort, die Jane schon seit ihrer Kindertage begleitet. Alle Widrigkeiten, die ein Leben bereithalten kann, erf&auml;hrt Jane Eyre schon in ihren jungen Jahren und verliebt sich in den Gutsherren John Fairfax Rochester, obwohl dieser bereits eine andere umwirbt. Dieser l&auml;sst sich von der Unscheinbarkeit Janes jedoch nicht t&auml;uschen und entdeckt darunter eine energische, intelligente und selbstbewusste Pers&ouml;nlichkeit.</p>
<p>Trotz des Standesunterschiedes h&auml;lt John Fairfax Rochester um Janes Hand an. Doch kurz bevor es zur Eheschlie&szlig;ung kommt, meldet sich ein Anwalt zu Wort, der erkl&auml;rt, dass Rochester bereits verheiratet sei. Als Jane Eyre Thornfield verl&auml;sst, verhungert diese beinahe und findet Zuflucht im Haus eines Geistlichen und seiner beiden Schwestern. Zuletzt jedoch lehnt sie dessen Antrag ab und folgt dem Ruf Rochesters, dessen Frau durch ein selbst gelegtes Feuer ums Leben kam. Der vom Brand gezeichnete und erblindete Rochester kann Jane Eyre zuletzt doch die Liebe geben, nach der sie gesucht hat.</p>
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		<title>Ein Portrait: Stanislaw Lem</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 10:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autorenprofile]]></category>
		<category><![CDATA[Science Ficiton]]></category>
		<category><![CDATA[Solaris]]></category>
		<category><![CDATA[Stanislaw Lem]]></category>

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		<description><![CDATA[Stanislaw Lem, der Name steht f&#252;r Science Fiction, f&#252;r Zukunftsvisionen und f&#252;r mitunter grotesken Humor. Der polnische Autor und Essayist, der im Jahr 2006 nach l&#228;ngerer Krankheit verstorben ist, wurde 1921 mit einem IQ von 180 im polnischen Lemberg geboren. Der eigentliche Berufswunsch war Mediziner, er wollte in die Fu&#223;stapfen seines Vaters treten. Dieser Plan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_3108" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-3108" title="Science Fiction Â© innovari - Fotolia.com" src="http://www.daphne-verlag.de/wp-content/uploads/2012/01/wpid-00a623380eb57067aad73e12d57588d0.jpeg" alt="Science Fiction Â© innovari - Fotolia.com" width="200" height="162" /><p class="wp-caption-text">Science Fiction Â© innovari - Fotolia.com</p></div></dfn></p>
<p>Stanislaw Lem, der Name steht f&uuml;r Science Fiction, f&uuml;r Zukunftsvisionen und f&uuml;r mitunter grotesken Humor. Der polnische Autor und Essayist, der im Jahr 2006 nach l&auml;ngerer Krankheit verstorben ist, wurde 1921 mit einem IQ von 180 im polnischen Lemberg geboren. Der eigentliche Berufswunsch war Mediziner, er wollte in die Fu&szlig;stapfen seines Vaters treten. Dieser Plan wurde durch den Nationalsozialismus vereitelt, nach dem Zweiten Weltkrieg hat er sein Studium zwar noch einmal kurz aufgenommen, in den 1950er Jahren begann er jedoch bereits, schriftstellerisch zu arbeiten.</p>
<p>Ein Held seiner Kindheit war Jules Verne, der franz&ouml;sische Schriftsteller, der sich genauso wie Lem sp&auml;ter mit der Science Fiction besch&auml;ftigt hat und mit Romanen wie 20.000 meilen unter dem Meer weltbekannt wurde. Von ihm wird Stanislaw Lem das Interesse an Technik, Erfindungen und Zuklunftsvisionen &uuml;bernommen haben. Der erste Roman Lems erschien 1951 unter dem Titel &#8216;Astronauci&#8217;, zu Ehren des 60. Jahrestages hat Google dem Schriftsteller k&uuml;rzlich ein interaktives Doodle gewidmet. Bekannt wurde Lem vor allem mit seiner Figur <a href="http://www.x-zine.de/xzine_rezi.id_4425.htm" target="_blank">Ijon Tichy</a>, der als Astronaut den Weltraum bereist hat. Der Roman Solaris, der um einen Planeten handelt, der in Interaktion mit menschen treten kann und damit eine komplette Raumstation ins Verderben st&uuml;rzt, wurde sogar gleich zweimal verfilmt, wobei die russische Variante l&auml;ngst nicht so erfolgreich war wie die <a href="http://www.imdb.de/title/tt0307479/" target="_blank">Blockbuster-Variante</a> mit George Clooney in der Hauptrolle.</p>
<p>Lems Werke sind voller Vorausahnungen, in welche Richtung sich die Welt und die Technik entwickeln wird, viele f&uuml;r uns heute selbsterst&auml;ndliche Errungenschaften wie das Internet hat er bereits vor Jahrzehnten vorausgesehen. Eine Sache, die dem k&uuml;rzlich verstorbenen Schriftsteller jedoch Kopfzerberechen bereitete, war die vollkommene Kommerzialisierung der Wissenschaft. Dass die Menschheit Erfindungen nicht mehr gemacht hat, um den Allgemeinwohl voranzubringen, sondern nur noch aus kapitalisitischen Gr&uuml;nden, konnte der Schriftsteller nicht verstehen, das ist selbst in seinen teilweise sehr d&uuml;steren Romanen nicht passiert.</p>
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		<title>&#8216;Mit dem Rad über Gemeinplätze&#8217;</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 13:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[David Byrne]]></category>
		<category><![CDATA[Debütroman]]></category>
		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Talking Heads]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennen Sie noch David Byrne, den S&#228;nger der Band Talking Heads? Dieser hat nun ein Buch geschrieben &#8216;Bicycle Diaries&#8217; &#8211; eine Ode an das Radfahren. Wie David Byrne dazu kam? Der Gitarrist und S&#228;nger hat nach dem Aus der Talking Heads 1991 eine Solokarriere angefangen. Bei seinen Auftritten als Musiker, Regisseur und K&#252;nstler ist er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie noch <a href="http://www.davidbyrne.com/" target="_blank">David Byrne</a>, den S&auml;nger der Band Talking Heads? Dieser hat nun ein Buch geschrieben &#8216;Bicycle Diaries&#8217; &#8211; eine Ode an das Radfahren. Wie David Byrne dazu kam? Der Gitarrist und S&auml;nger hat nach dem Aus der Talking Heads 1991 eine Solokarriere angefangen. Bei seinen Auftritten als Musiker, Regisseur und K&uuml;nstler ist er oft an neuen Orten. Um diese zu erkunden, nimmt er auf jede Reise sein zusammenklappbares Fahrrad mit. In der freien Zeit, die ihm zwischen den Auftritten bleibt, schnappt er sich sein Fahrrad und tourt durch die Gegend. All seine Erlebnisse auf dem Fahrrad hat David Byrne jetzt niedergeschrieben.&nbsp;</p>
<p>Was er am Fahrradfahren so stark findet? Byrne genie&szlig;t es, wenn er an jeder Ecke anhalten kann, um den Moment der sich gerade bietet wahrzunehmen, zudem ist er mit dem Fahrrad schneller unterwegs und auch am Ziel, als mit dem Auto, Taxi oder den &Ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln. Seine Sucht ist das Radfahren.&nbsp;</p>
<p>So hat David Byrne in den Weltst&auml;dten New York, Berlin und Buenos Aires seine pers&ouml;nlichen und intimen Erfahrungen gemacht, die er niederschrieb, wie in ein Tagebuch. So stellt er Vergleiche auf und befasst sich mit den guten Stra&szlig;en in Berlin. Fragt sich, ob New Yorker auf wilden Stra&szlig;e fahren sollten oder eher die guten, glatten Stra&szlig;en br&auml;uchten. Byrne philosophiert und versucht sein und das Leben der Menschheit auf den Punkt zu bringen. Zudem fordert er bessere Radwege und mehr R&uuml;cksicht seitens der Autofahrer.&nbsp;</p>
<p>Das Buch ist keine Neuerfindung, man wird nichts lesen k&ouml;nnen, was man nicht bereits wei&szlig;, aber es ist nett geschrieben und f&uuml;r Radfahrer und f&uuml;r diejenigen, die gerne reisen, ist das Buch eine nette Lekt&uuml;re f&uuml;r zwischendurch.&nbsp;</p>
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		<title>Büchner Preis an Delius verliehen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 14:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Literatur]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Georg-B&#252;chner-Preis wurde an Friedrich Christian Delius verliehen. Die Deutsche Akademie f&#252;r Sprache und Dichtung w&#252;rdigte den Schriftsteller als &#8220;erfinderischen Beobachter&#8221;. In seiner Dankesrede am Samstag im Darmst&#228;dter Staatstheater bewies F.C. Delius, dass er diesen Titel auch verdient hat. Er brachte den Zuschauern B&#252;chner n&#228;her, indem er Beobachtung und Erfindung so raffiniert verbunden hat, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1612" class="wp-caption alignleft" style="width: 167px"><img class="size-medium wp-image-1612" title="© PANORAMO - Fotolia.com" src="http://www.daphne-verlag.de/wp-content/uploads/2011/11/wpid-ebeb2e6a0f7658d0b83dd06cce40f550.jpeg" alt="© PANORAMO - Fotolia.com" width="157" height="104" /><p class="wp-caption-text">© PANORAMO - Fotolia.com</p></div>
<p>Der Georg-B&uuml;chner-Preis wurde an Friedrich Christian Delius verliehen. Die Deutsche Akademie f&uuml;r Sprache und Dichtung w&uuml;rdigte den Schriftsteller als &#8220;erfinderischen Beobachter&#8221;. In seiner Dankesrede am Samstag im Darmst&auml;dter Staatstheater bewies F.C. Delius, dass er diesen Titel auch verdient hat. Er brachte den Zuschauern B&uuml;chner n&auml;her, indem er Beobachtung und Erfindung so raffiniert verbunden hat, wie er es auch in seinen Werken tut. Er erz&auml;hlte von der Augustnacht des Jahres 1834, in der B&uuml;chner sich nach Gie&szlig;en aufmacht und folgt seinem Weg bis er dabei ist, zum Staatsfeind Nummer eins zu werden. Delius las 1965 den Brief, den B&uuml;chner an seine Eltern in Darmstadt geschrieben hat, um sie zu beruhigen. Dieser nahm ihn so mit, dass &#8220;der junge B&uuml;chner pl&ouml;tzlich seine Schulklassiker-Unnahbarkeit, die Aura des unerreichbaren Jung-Genies verlor&#8221;, so der Preistr&auml;ger. In seiner Rede zog Delius gekonnt die Linie zum eigenen Schreibimpuls: &#8220;Alleinsein, Einsamkeit, Abstandhalten, Meinungsvorsicht, Zweifel, Freude am Fragen, Schweigen&#8221; seien die besten Voraussetzungen zum Schreiben. Auch politisch h&auml;lt sich der Schriftsteller nicht zur&uuml;ck. Silvio Berlusconi bezeichnete er, der zeitweise in Rom gelebt hat, als &#8220;regierenden Wirtschaftskriminellen&#8221;; den Deutschen warf er vor, viel &#8220;emotionalen, rechthaberischen Aufwand&#8221; f&uuml;r Bahnh&ouml;fe zu betreiben, aber gelangweilt zuzuschauen, wenn es um die &#8220;Abschaffung der Demokratie vor unserer Haust&uuml;r in Ungarn und Italien&#8221; gehe.</p>
<p>Die Schriftstellerin Sibylle Lewitschroff sagte in ihrer Laudatio, dass Delius viel zur Demokratisierung der Bundesrepublik beigetragen habe, indem er sich an &#8220;hei&szlig; umbrandete Themen&#8221; gewagt habe, &#8220;ohne einer sterilen Freund-Feind-Schematik&#8221; zu verfallen. Die <a href="http://www.deutscheakademie.de/" target="_blank">Deutsche Akademie f&uuml;r Sprache und Dichtung</a> lobte den Schriftsteller unter anderem wegen seiner souver&auml;nen Erz&auml;hlkunst und seiner satirischen Sch&auml;rfe, die er mit einer menschenfreundlichen Sensibilit&auml;t zu verbinden wei&szlig;.</p>
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		<title>Walter Moers neuer Bestseller</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 15:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaim]]></category>
		<category><![CDATA[Das Labyrinth der Träumenden Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckungsreise]]></category>
		<category><![CDATA[Hildegunst von Mythenmetz]]></category>
		<category><![CDATA[Schattenkönig]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Moers]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer h&#228;tte gedacht, dass man mit einem Buch &#252;ber die B&#252;cher und die Liebe zu ihnen, einen Besteller schreiben kann. Nicht einmal der Literat selbst hatte damit gerechnet und so wie es ihm gehen mag, so stellen nun viele &#252;berrascht fest, dass das Niveau nach Roche und Co. doch etwas h&#246;her ist, als erwartet. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn></dfn>Wer h&auml;tte gedacht, dass man mit einem Buch &uuml;ber die B&uuml;cher und die Liebe zu ihnen, <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Der-Kleine-ArschlochAutor-stuermt-mit-Roman-Bestsellerliste/story/16837498">einen Besteller schreiben</a> kann. Nicht einmal der Literat selbst hatte damit gerechnet und so wie es ihm gehen mag, so stellen nun viele &uuml;berrascht fest, dass das Niveau nach Roche und Co. doch etwas h&ouml;her ist, als erwartet. Mit seinem neuen Werk &#8216;<a href="http://www.zamonien.de">Das Labyrinth der Tr&auml;umenden B&uuml;cher</a>&#8216; hat Walter Moers neue Wege beschritten und ein imposantes Buch geschrieben.</p>
<p>Es handelt von der einst niedergebrannten Stadt Buchhaim, aus der Saga &#8216;Schattenk&ouml;nig&#8217;, seinem Vorg&auml;nger. Walter Moers l&auml;sst Buchhaim wieder auferstehen. Es stellt ihn imposanter denn je dar. B&uuml;cher zieren die D&auml;cher anstatt Ziegel. Zudem werden Buchkolossen aus Stein als S&auml;ulen verwendet.</p>
<p>Hildegunst von Mythenmetz hei&szlig;t der Held der Saga, der sich in die Stadt begibt, um dem Geheimnis nachzugehen, das seit einiger Zeit umhergeht. Der totgeglaubte Schattenk&ouml;nig soll am Leben sein. Das ist an sich schon kaum zu glauben, da Buchhaim vor rund 200 Jahren zerst&ouml;rt worden ist und ein Wiederaufbau verwundert. Unglaublich scheint jedoch das Geheimnis &#8211; der Schattenk&ouml;nig soll noch leben. Wenn dies stimmt, dann muss er mittlerweile 254 Jahre alt sein.</p>
<p>Die Hauptfigur im Roman, der Dichter Hildegunst von Mythenmetz selbst ist etwas in die Jahre gekommen. Er hat an Gewicht zugelegt und sein Erfolg scheint ihm nicht immer gut bekommen zu sein. Der Weg nach Buchhaim und die Aufdeckung des Geheimnisses lassen ihn wieder aufleben.</p>
<p>Mehr wei&szlig; man &uuml;ber das neue Buch von Walter Moers nicht, denn der Schriftsteller m&ouml;chte, dass sein Werk eine <dfn></dfn>Entdeckungsreise f&uuml;r den Leser wird.<dfn></dfn></p>
<p>Wer sich noch nicht zum Lesen verleitet f&uuml;hlt, dem sei versichert, eine Reise in eine andere Welt k&ouml;nnte es werden. Es gibt lebendige Zeitungen, die auf der Stra&szlig;e hin und her rennen sowie Menschen, die sich in B&auml;ume verwandeln. Dieses Buch ist f&uuml;r alle Sinne gedacht und der Erfolg ist verdient. In Unkosten muss sich der Leser trotzdem nicht st&uuml;rzen und der <a title="Hilfe beim Finanzierungsplan" href="http://www.immonet.de/service/finanzierungsrechner.html" target="_blank">Hilfe beim Finanzierungsplan</a> bedarf es auch nicht.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<dfn><div id="attachment_783" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-783" title="Quelle: smitty werben jagger man jensen/Flickr.com" src="http://www.daphne-verlag.de/wp-content/uploads/2011/10/wpid-70fc9a324486066167d40318072edb5b1.jpeg" alt="Quelle: smitty werben jagger man jensen/Flickr.com" width="200" height="" /><p class="wp-caption-text">Quelle: smitty werben jagger man jensen/Flickr.com</p></div></dfn></p>
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		<title>Tranströmer gewinnt den Literaturnobelpreis</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 14:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Alfred Nobel]]></category>
		<category><![CDATA[Dylan]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturnobelpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Tranströmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Traditionell wird j&#228;hrlich am 10. Dezember der Nobelpreis verliehen, da es sich dabei um den Todestag von Alfred Nobel handelt. Dabei gibt es Preise wie den Friedensnobelpreis oder aber auch en Nobelpreis f&#252;r Physik, Literatur oder andere Dinge. Dabei werden die Preistr&#228;ger meistens nach und nach im Verlaufe des Herbstes verk&#252;ndet, sodass es sich am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn></dfn>Traditionell wird j&auml;hrlich am 10. Dezember der Nobelpreis verliehen, da es sich dabei um den Todestag von Alfred Nobel handelt. Dabei gibt es Preise wie den Friedensnobelpreis oder aber auch en Nobelpreis f&uuml;r Physik, Literatur oder andere Dinge. Dabei werden die Preistr&auml;ger meistens nach und nach im Verlaufe des Herbstes verk&uuml;ndet, sodass es sich am 10. Dezember wirklich nur um eine Verleihung des Preises handelt und keine Gewinner mehr neu verk&uuml;ndet werden.</p>
<p>Nun wurde der Gewinner des Litertaturnobelpreises verk&uuml;ndet und d&uuml;rfte viele &uuml;berrascht haben. So wurde viel spekuliert. Bei den Wettb&uuml;ros war vor allem der Amerikaner <a href="http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article13642996/Bob-Dylan-ist-Favorit-fuer-den-Literaturnobelpreis.html" target="_blank">Bob Dylan</a> ganz vorn oder aber auch arabische und nordafrikanische Schriftsteller wurden aufgrund deren Proteste hoch gehandelt. Jedoch gingen die meisten Vermutungen daneben, da der Preis im eigenen Land bleibt. So gewann ihn der schwedische <a href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2011-10/tomas-transtromer-gumz" target="_blank">Lyriker Tomas Transtr&ouml;mer.</a> Dieser ist mittlerweile 80 Jahre alt und hat nach mehreren Schlaganf&auml;llen in den 90er Jahren fast sein komplettes Sprachzentrum verloren. So redete auf der provisorich einberufenen Pressekonferenz vor allem seine Frau, welche ihm auch seit den Schlaganf&auml;llen beim Verfassen seiner Werke unterst&uuml;tzt. Sie seien &uuml;berw&auml;ltigt gewesen, als sie erfuhren, dass Tomas den Preis gewonnen habe. Man hatte sich damals schon Hoffnungen darauf gemacht, aber seit den 90er Jahren nicht mehr damit gerechnet.</p>
<p>Dabei lag das lange Warten wohl vor allem an Transt&ouml;rmers Nationalit&auml;t, da die schwedische Jury bef&uuml;rchtete den Ruf zu bekommen, eigene Autoren zu bevorzugen. Nun wagte sie jedoch den Schritt und muss sich keinerlei Vorw&uuml;rfe anh&ouml;ren. So stie&szlig; auch bei vielen internationalen Kritikern die Vergabe des Preises auch Hochachtung und Verst&auml;ndnis.<dfn><div id="attachment_634" class="wp-caption alignleft" style="width: 85px"><img class="size-medium wp-image-634" title="Tramströmer, Foto: marquinam_flickr" src="http://www.daphne-verlag.de/wp-content/uploads/2011/10/wpid-50af4297fe52abaf5566d0e8bdc6e5d51.jpeg" alt="Tramströmer, Foto: marquinam_flickr" width="75" height="106" /><p class="wp-caption-text">Tramströmer, Foto: marquinam_flickr</p></div></dfn></p>
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		<title>Retromania von Simon Reynolds &#8211; Nihil Novi</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 13:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Reynolds]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles kommt zurück. Es ist immer dasselbe, ein neuer Trend kommt auf, viele folgen ihm, der Trend flacht ab und die folgende Generation macht sich über ihn lustig. Wieder eine Generation später orientiert man sich stark am Vergangenen und lässt verpönte Kleidungs- und Musikstile wieder aufleben. Immer und immer wieder. Besonders gut zu beobachten ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles kommt zurück. Es ist immer dasselbe, ein neuer Trend kommt auf, viele folgen ihm, der Trend flacht ab und die folgende Generation macht sich über ihn lustig. Wieder eine Generation später orientiert man sich stark am Vergangenen und lässt verpönte Kleidungs- und Musikstile wieder aufleben. Immer und immer wieder.</p>
<p>Besonders gut zu beobachten ist diese Entwicklung in der aktuellen Popmusik. Der britische Autor Simon Reynolds widmete diesem Thema ein 500-seitiges Buch mit dem Titel „Retromania“, welches nun auch bei uns erhältlich ist. Auf einem Satz heruntergebrochen sagt das Buch: Die Popmusik ist von der eigenen Vergangenheit besessen. Reynolds scheint aber weniger besorgt um die Tatsache an sich. Interesse für Vergangenes ist normal und bestimmt kein Problem eines einzelnen Musikgenres. Revivals und Anlehnungen ermöglichen Fortschritt und Neuheiten ja überhaupt erst.</p>
<p>Ihn beunruhigt die immer kürzer werdende Halbwertszeit der Vergangenheit. Alles wird immer wieder neu und nochmal neu und nochmal neu aufgemischt. Obwohl Vergangenheit Neues ermöglichen kann, tut sie dies gegenwärtig nicht. Es ist, als würde man sich nicht an Neues trauen und lieber altbewährtes wieder und wieder neu ausschlachten. Laut Reynolds gehe dabei jede Substanz „flöten“. Man habe immer das Gefühl Lieder schonmal gehört zu haben, auch wenn sie brandneu sind.</p>
<p>Die Gründe dieser negativen Entwicklung sieht Reynolds in der digitalen Revolution. Es ist jedem ein leichtes an alte Samples zu gelangen und sie frei nach eigenem Belieben zu verwenden und umzuändern. Aber der Kern bleibt der gleiche. Nihil novi.</p>
<p>Das Buch erfreut sich bislang guter Kritiken. Die Onlineplattform „<a href="http://www.musikexpress.de" target="_blank">Musikexpress</a>“ rezensierte beispielsweise wie folgt: „Retromania ist ein tolles Buch, akribisch recherchiert, mit großartigen Ausflügen in die Nerdkultur der Sammler und Fetischisten und ratlosen Begehungen von Popmuseen und theatralischen Wiederauferstehungen“.</p>
<div id="attachment_70" class="wp-caption alignright" style="width: 205px"><img class="size-medium wp-image-70 " title="Retromania, Quelle: japanese forms_flickr" src="http://www.daphne-verlag.de/wp-content/uploads/2011/09/5964560000_582d081ba4-300x300.jpg" alt="" width="195" height="195" /><p class="wp-caption-text">Retromania, Foto: japanese forms_flickr</p></div>
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		<title>Thomas Wolfe: Die Party bei den Jacks</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 10:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassische Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Wolfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbst vielen deutschen Literaturwissenschaftlern dürfte ein Name nicht unbedingt geläufig sein. Thomas Wolfe wurde 1900 in Asheville geboren und lebte nur bis zum Jahr 1938. Trotz seines kurzem Lebens, schrieb er ein Buch, dass zu den großen amerikanischen Romanen gehört: „Schau heimwärts, Engel“ von 1929. Nun hat der Manesse-Verlag eines seiner zurückgebliebenen Bücher aus den [...]]]></description>
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<p>Selbst vielen deutschen Literaturwissenschaftlern dürfte ein Name nicht unbedingt geläufig sein. Thomas Wolfe wurde 1900 in Asheville geboren und lebte nur bis zum Jahr 1938. Trotz seines kurzem Lebens, schrieb er ein Buch, dass zu den großen amerikanischen Romanen gehört: „Schau heimwärts, Engel“ von 1929. Nun hat der Manesse-Verlag eines seiner zurückgebliebenen Bücher aus den Archiven herausgeholt, übersetzt und veröffentlicht.</p>
<p>„Die Party bei den Jacks“ schildert auf 350 Seiten einen Tag im Leben eines reichen New Yorker Ehepaars. Nun mag an der Stelle die Frage erlaubt sein, was an diesem Ehepaar so besonders ist, außer dem Geld. Er schildert nicht irgendeinen Tag im Mai 1928, sondern einen kurz vor dem Börsencrash im damaligen Jahr.</p>
<p>Der Mann Bankier, die Frau eine berühmte Bühnenbildnerin. Wolfe schildert ihr Leben im Roman irrwitzig und mit subtiler Ironie, wie Mister und Misses Jack immer wieder Ereignisse merken, die kurz aufstoßen und dann wieder verschwinden. Ein kurzes Beben aus den Schächten der U-Bahn, ein kleines Feuer auf einer Party und ein Albtraum vom Mister Jack, der ihn an sein Kindheit erinnern sollte und ihn an den Wohnort als Kind zurückführt. All das blieb unkommentiert von den beiden – besonders von Mister Jack. In dem Buch werden besonders Gefühle mit großen Worten geschildert, mit einem sehr großen Wortschatz ausgeschmückt nimmt Wolfe alle die, die nach Macht und Geld streben auf das Korn und entblößt sie auf eine spöttische Art und Weise.</p>
<p>Damals wollte er den typischen amerikanischen Geschäftsgeist ansprechen, der nur wenige reich machte, allerdings viel in den Abgrund riss. Auch heute hat das Thema nichts von seiner Aktualität verloren, auch wenn Wolfe schon längst tot ist. Damals galt das Werk in Amerika als Anzeichen für den Börsencrash 1928 und dürfte auch mehr in den Mittelpunkt von Literaturwissenschaftlern gelangen, da die aktuelle Diskussion um Finanzkrisen und Co. brisanter wird.</p>
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		<title>Charlotte</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 10:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Alice Schwarzer]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Roche]]></category>

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		<description><![CDATA[Feministin. Das ist das erste Wort was einem zu Alice Schwarzer einfällt. Bei Charlotte Roche denkt man sofort an „Feuchtgebiete“. Wo die Parallelen sind fragt man sich im ersten Moment und sieht eigentlich keine. Schaut man sich beide jedoch genauer an, wird alles ein wenig klarer. &#160; Alice Schwarzer, noch 68 Jahre alt, ist bekannt [...]]]></description>
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<p>Feministin. Das ist das erste Wort was einem zu Alice Schwarzer einfällt. Bei Charlotte Roche denkt man sofort an „<a title="Feuchtgebiete - eine Leseprobe" href="http://www.brigitte.de/liebe/sex-flirten/feuchtgebiete-leseprobe-566936/" target="_blank">Feuchtgebiete</a>“. Wo die Parallelen sind fragt man sich im ersten Moment und sieht eigentlich keine. Schaut man sich beide jedoch genauer an, wird alles ein wenig klarer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alice Schwarzer, noch 68 Jahre alt, ist bekannt als Feministin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift „Emma“. In den 1970er und 1980er Jahren polarisierte sie sehr, vor allem in den Themen rund um die Sexualität der Frauen.Alice Schwarzer schrieb in ihrem 1975 erschienenem Buch „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen“, dass das Thema Erotik für Männer mich Macht besetzt sei und für Frauen für Ohnmacht stehe. Im 2000 erschienenem Buch „der Große Unterschied“ betont Schwarzer die gestiegene Gleichberechtigung in der Sexualität, doch hielt weiterhin ihre These aufrecht, dass die An- oder Aberkennung des sexuellen Wertes einer Frau weiterhin die größte Trumpfkarte in der Hand der Männer ist. Eine Frau die unbequem für den Mann wird, kann jederzeit als „nicht begehrenswert“ deklassiert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Schossgebete (Charlotte Roche)" href="http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article13546309/Stiefvater-wirft-Charlotte-Roche-Skrupellosigkeit-vor.html" target="_blank">Charlotte Roche</a>, 33 Jahre alt, hingegen ist da nicht unbedingt anderer Auffassung. Sie sagt, dass sich weibliche Single, die eben in keiner Beziehung leben, sich nicht schämen oder verurteilen lassen sollten, wenn sie in ihrer freien Phase viel Sex mit unterschiedlichen Männern haben und diese Zeit genießen. Sie sollten es nicht zulassen, sich als Schlampen bezeichnen zu lassen und sich somit von Männern oder der Gesellschaft verurteilen zu lassen. Ihrer Meinung nach sind Frauen stets auf der Suche nach der wahren Liebe und dem Einen und vergessen daraufhin, Spaß an dem Einem zu haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Vergleich sieht man dann doch, dass beide Frauen sich wenigstens in dem Punkt Sexualität sehr überschneiden und sich gar nicht so unähnlich sind, wie zumindest Roche behauptet.</p>
</div>
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		<title>Billiard um halb zehn von Heinrich Böll</title>
		<link>http://www.daphne-verlag.de/billiard-um-halb-zehn-von-heinrich-boell</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 11:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guenther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassische Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Nachkriegsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Böll]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man an deutsche Nachkriegsliteratur denkt, so wird einem unweigerlich der Name Heinrich Böll in den Sinn kommen. Der Autor ist so eng verknüpft mit der Aufarbeitung der Weltkriege wie nahezu kein anderer. Fast alle seine Werke spielen unmittelbar vor, nach oder während des Krieges. Auch sein Roman „Billard um halb zehn“ setzt sich mit dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man an <a title="Deutsche Nachkriegsliteratur" href="http://www.literaturwelt.com/epochen/nachkrieg.html" target="_blank">deutsche Nachkriegsliteratur</a> denkt, so wird einem unweigerlich der Name Heinrich Böll in den Sinn kommen. Der Autor ist so eng verknüpft mit der Aufarbeitung der Weltkriege wie nahezu kein anderer. Fast alle seine Werke spielen unmittelbar vor, nach oder während des Krieges.</p>
<p>Auch sein Roman „Billard um halb zehn“ setzt sich mit dieser Thematik auseinander. Im Mittelpunkt der Handlung steht die rheinische Architektenfamilie Fähmel. Drei Generationen treffen sich am 6. September 1958, um den 80. Geburtstag von Heinrich Fähmel zu begehen. Dieser hatte im Jahre 1907 den Auftrag erhalten, die Abtei St. Anton zu erbauen. Sein Sohn Robert hatte jedoch im zweiten Weltkrieg den Auftrag von der Wehrmacht erhalten, diese Abtei in den letzten Kriegstagen zu sprengen. Joseph, Heinrichs Enkel und Roberts Sohn, ist nun am Wiederaufbau beteiligt. Vergangenheit und Gegenwart werden verknüpft, indem Böll sich Rückblenden und Zeitsprüngen bedient. Gespräche von Robert mit dem Hotelboy beim täglichen Billard um halb 10 schildern ebenfalls die damalige Situation. Anhand der Abtei St. Anton verdeutlicht Böll die Sinnlosigkeit des Krieges und die Verwicklung ganzer Generationen in eine Zeit, der sie nicht unmittelbar zugehörten. Die Grundidee des Buches zeigt Bölls Genialität, jedoch auch seinen Hang zu komplizierten Handlungsverläufen. Sein Stil ist hierbei einzigartig, jedoch auch nicht minder leicht zu verstehen. Es ist äußerst verwirrend, da Rückblenden oftmals nicht sofort bemerkt werden. Wer hinter die Thematik des Romans kommen will, der sollte ihn besser zwei Mal lesen.</p>
<p>Zudem spielen eine Menge Metaphern und Symboliken eine tragende Rolle. Diese werden jedoch erst zum Ende des Werkes hin entschlüsselt, sodass sich der Leser oft fragt, wovon überhaupt die Rede ist. Auch die Identifikation mit den Hauptcharakteren fällt nicht immer leicht, da der Roman immerhin 1958 spielt und Rückblenden bis in das Jahr 1907 reichen. Jedoch sind die Verhaltensweisen der drei männlichen Hauptpersonen immer logisch nachzuvollziehen, selbst, wenn sie konträr wirken.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><img title="Heirich Böll (Quelle: vanin.be)" src="http://www.vanin.be/losgehts/html/oefeningen/kapitel_3_02/images/Heinrich-Boell.jpg" alt="Heirich Böll (Quelle: vanin.be)" width="200" height="266" /></dt>
</dl>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px;">
<dt class="wp-caption-dt"><p class="wp-caption-text">Heirich Böll (Quelle: vanin.be)</p></div>
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